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o:314597 Sammlung von Kurzbiographien zur Geschichte der Astronomie von Joseph Johann v. Littrow: Abschriften aus den Biographischen Werken vergangener Jahrhunderte
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George Graham (1673-1751), englischer Uhrmacher
ein englischer Künstler und Uhrmacher, geboren 1675 zu Horsgills in Cumberland. Er kam 1688 nach London und trat bei einem Uhrmacher als Lehrling ein, wo er gleich ein großes frühreifes Genie zeigte. Graham vereinigte mit einer großen Erfindungsgabe... mehr anzeigen
ein englischer Künstler und Uhrmacher, geboren 1675 zu Horsgills in Cumberland. Er kam 1688 nach London und trat bei einem Uhrmacher als Lehrling ein, wo er gleich ein großes frühreifes Genie zeigte. Graham vereinigte mit einer großen Erfindungsgabe eine außerordentliche Sorgfalt in der Ausführung, wodurch seine Arbeiten eine außerordentliche Precesion erhielten. Er hatte eine tiefe Kenntnis in der Astronomie. Man verdankt ihm, außer vielen anderen kostbaren Erfindungen, den vortrefflichen Mauerquadranten, den er für Halley zu Greenwich verfertigte; mit einem Sector von Graham entdeckt Bradley die Bewegung der Fixsterne. Das Planetarium welches Graham für den Grafen Orrery machte, diente lange Zeit zum Model ähnlicher Instrumente. Als die französische Academie die berühmte Expedition nach dem Norden schickte, verfertigte Graham für dieselbe [...] Quelle: Biographie universelle ancienne et moderne. Verfasser: - Archivale: Kurzbiographie Umfang: 3 S. Datum: undatiert Archiv-Signatur: Astr.-NL-4.83
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Gerard van Swieten (1700-1772), niederländischer Mediziner
Swieten (Baron von) erster Leibarzt und Bibliothekar des Kuiper, Studienpräsident etc., geboren zu Leiden 7. May 1700 aus einer alten Familie; studierte in Leiden, wo er seine Ältern früh verlor und wo er sich der Medizin und Physik unter Boerhave ... mehr anzeigen
Swieten (Baron von) erster Leibarzt und Bibliothekar des Kuiper, Studienpräsident etc., geboren zu Leiden 7. May 1700 aus einer alten Familie; studierte in Leiden, wo er seine Ältern früh verlor und wo er sich der Medizin und Physik unter Boerhave widmete. Ein ungemeiner Fleiß zeichnete ihn schon in der Jugend aus. Er studierte auch viel Mathematik. Durch zu großen Eifer zog er sich Krankheit und Schlaflosigkeit zu. Boerhave stellte ihn wieder frey. Später gab er Privatvorlesungen der Medizin in Leiden, die sehr besucht wurden und ihm Verfolgungen zuzogen. Der englische Minister both ihm eine einträgliche Stelle in England an, die er nicht annahm. Da man ihm seine Vorlesungen untersagt hatte, zog er sich in seine Studierstube zurück. Hier kommentierte er die Aphorismen des Boerhave; darüber wurde er von dem großen Haller angegriffen, er antwortete nicht und später gestand Haller selbst sein Unrecht. Die Kayserin Maria Theresia wollte die verfallenen Studien ihres [...] Quelle: - Verfasser: - Archivale: Kurzbiographie Umfang: 3 S. Datum: undatiert Archiv-Signatur: Astr.-NL-4.30
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Germain Boffrand (* 1667 - † 1754); Französischer Baumeister und Architekt
Berühmter Architekt, geboren zu Nantes 1667, gestorben zu Paris 1754 als Dechant der Akademie der Baukunst, und erster Ingenieur der Brücken und Wege. In seinem 14. Jahre kam er nach Paris und widmete sich im Sommer der Baukunst im Winter der... mehr anzeigen
Berühmter Architekt, geboren zu Nantes 1667, gestorben zu Paris 1754 als Dechant der Akademie der Baukunst, und erster Ingenieur der Brücken und Wege. In seinem 14. Jahre kam er nach Paris und widmete sich im Sommer der Baukunst im Winter der Bildhauerey in der Schule Girardons durch 3 Jahre durch. Dann entschied er sich gänzlich für die Baukunst, und die Freundschaft Mansard´s die er gewann, verschaffte ihm bald Gelegenheit, seine Talente zu zeigen. Sein Leben fiel in die Periode des sinkenden Geschmacks in Frankreich, aber er kämpfte weit öfter gegen denselben als er ihm nachgab. Sein Muster war Palladio, und wie dieser liebte er Pyramidalformen, wodurch er oft schwerfällig wurde. Seine Profile waren korrekt, seine Anordnung edel, aber er vernachlässigte die Details. [...] Quelle: Allgemeine Encyclopädie der Wissenschaften und Künste in alphabetischer Folge Verfasser: - Archivale: Kurzbiographie Umfang: 2 S. Datum: undatiert Archiv-Signatur: Astr.-NL-4.449
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Gilles-Francois Gottingniez (1630-1689), belgischer Mathematiker
ein Mathematiker, geboren zu Bruxelles 1630. Trat im 23. Jahr in den Orden der Jesuiten, und wird nach Rom geschickt um dort seine theologischen Studien zu vollenden. Sein Bezug führte ihn zu den strengen Wissenschaften, was man nicht hinderte. Er... mehr anzeigen
ein Mathematiker, geboren zu Bruxelles 1630. Trat im 23. Jahr in den Orden der Jesuiten, und wird nach Rom geschickt um dort seine theologischen Studien zu vollenden. Sein Bezug führte ihn zu den strengen Wissenschaften, was man nicht hinderte. Er ward 1662 Professor der Mathematik. Er starb zu Rom 1689. Man sagt er liebte die Algebra nicht und betrachtete ihre Rechnungen wie … - I) Epistola de difficultatibus circa eclipses in Jove a Medicis planetis effectas, Bologne 1665, die an Cassini gerichthet war. – II) Ein Brief über die unentdeckten Flecken auf dem Jupiter, Rom 1666. III) De figuris cometarum qui annis 1664, 1665 und 1668 , apparuerunt, cum brevissimis animadversionibs. IV) Elementa geometriae planae, 1669. V) Logistica sive scientia circe quamlibet quantitatem demonstrative discurendi, Rom 1674. VI) Arithmetica introduction ad logisticam [...] Quelle: Biographie universelle ancienne et moderne. Verfasser: F. Archivale: Kurzbiographie Umfang: 2 S. Datum: undatiert Archiv-Signatur: Astr.-NL-4.78
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Giovan Battista della Porta (um 1535-1615), neapolitanischer Arzt und Universalgelehrter
berühmter Physiker, geboren 1550 zu Neapel in einer altadeligen Familie. Erzogen von seinem Oheim, in Gesellschaft seines Bruder Vinzent machte er rasche Fortschritte in den Wissenschaften. Im 10-12ten Jahre verfertigte er ausgezeichnete... mehr anzeigen
berühmter Physiker, geboren 1550 zu Neapel in einer altadeligen Familie. Erzogen von seinem Oheim, in Gesellschaft seines Bruder Vinzent machte er rasche Fortschritte in den Wissenschaften. Im 10-12ten Jahre verfertigte er ausgezeichnete Abhandlungen. Er forschte in den alten Manuskripten, bereiste Italien, Frankreich und Spanien um sich zu vervollkommnen besuchte Bibliotheken und Gelehrte. Im 15ten Jahre verfasste er seine natürliche Magie. Er glaubte an die Astrologie und die Macht der Geister und hatte einen Hang für das Wunderbare. Er errichtete in Neapel die Academie der Müssigen (Otiosi) und in seinem Hause die der Geheimen (Secreti), wo nur Jene aufgenommen wurden die ein Geheimnis in der Physik oder Medizin entdeckten. Man verdächtigte diese Versammlung der Zauberey. Er musste sich in Rom vertheidigen. Paul III. untersagte diese unerlaubten Künste. In Rom wurde er von den Gelehrten mit Auszeichnung empfangen und in die Academie Lincei aufgenommen. In Neapel, er mit seinem Bruder nach seiner Rückkehr ein physikalisches Cabinet, welches die Ausländer bewunderten. Im Sommer bewohnte er ein Landhaus bei Neapel, wo er sich der Botanik widmete. In späteren Jahren schrieb er Theaterstücke und starb [...] Quelle: Biographie universelle ancienne et moderne. Verfasser: - Archivale: Kurzbiographie Umfang: 3 S. Datum: undatiert Archiv-Signatur: Astr.-NL-4.217
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Giovanni Alfonso Borelli (* 1608 - † 1679), Italienischer Mathematiker, Mediziner und Philosoph
einer der denkendsten Köpfe unter den theoretischen Ärtzten aller Zeiten, der Gründer einer neuen Schule, der Entdecker wichtiger Wahrheiten, verdient vorzüglich in einem encyklopä-dischen Werke einer Erwähnung. er war zu Neapel 1608 geboren, er... mehr anzeigen
einer der denkendsten Köpfe unter den theoretischen Ärtzten aller Zeiten, der Gründer einer neuen Schule, der Entdecker wichtiger Wahrheiten, verdient vorzüglich in einem encyklopä-dischen Werke einer Erwähnung. er war zu Neapel 1608 geboren, er ging, um sich in den Wissenschaften zu vervollkommnen, nach Florenz, wo damahls Galilei´s wohlthätiges Licht die besseren Köpfe erhellte, die sich zu einer Gelehrten Gesellschaft (accademia del cimen-to), der ersten in ihrer Art, die 1657 gestiftet wurde, verbanden. Die eifrige Vorliebe für Ma-thematik und Physik brachte Borelli mit; sie ward durch Galileis große Entdeckungen und den Geist, der in jener Akademie lebte, noch mehr befeuert. Auch ehrte man das rühmliche Streben Borellis bald, durch Aufnahme in die Gesellschaft, und der Großherzog von Toskana durch die Verleihung einer Professur. Borelli stand jedoch diesem Amte nicht lange vor: schon 1668 verließ er Toskana um zuerst nach Messina und dann nach Rom zu gehen. Mit seinem Abgang löste sich die Gesellschaft auf. Borelli fand in Rom an der Königin Christine eine große Gönnerin, zwischen deren Umgang und den Andachtsübungen in den geistlichen Orden, in den er getreten war, er die Zeit seiner letzten Lebensjahre theilte. Er starb 1679. Christine war auch die Veranlassung, daß Borelli sein unsterbliches Werk: de motu animali-um, Rom 1680, 1681,4 herausgab. Dieß Buch wird seinen Werth behalten, so lange noch Wissenschaft geschätzt wird. Borellis Hauptverdienst besteht darin, daß er die Gesetze der Mechanik zuerst auf eine un-gemein klare Weise auf die Muskelbewegung verwandte, in dem er die Knochen als Hebel betrachtet, die von den Muskeln bewegt werden, und deren Stützpunkt ein gelenk ist. Höchst interessant sind die Anwendungen, die der große Geist [...] Quelle: - Verfasser: - Archivale: Kurzbiographie Umfang: 2 S. Datum: undatiert Archiv-Signatur: Astr.-NL-4.462
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Giovanni Battista Abiosi (15. Jahrhundert), italienischer Mathematiker, Astronom und Mediziner
Professor der Medizin und Mathematik, geboren zu Bagnuolo im Königreich Neapel, lebte gegen das Ende des 15. Jahrhunderts. Am bekanntesten ist er durch seinen Dialog über Ast-rologie, den er Alphons II. von Neapel widmete; ausserdem haben wir von... mehr anzeigen
Professor der Medizin und Mathematik, geboren zu Bagnuolo im Königreich Neapel, lebte gegen das Ende des 15. Jahrhunderts. Am bekanntesten ist er durch seinen Dialog über Ast-rologie, den er Alphons II. von Neapel widmete; ausserdem haben wir von ihm: Vaticinio a Diluvio usque ad Christi annum 17, Venedig 1494. Quelle: Biographie universelle ancienne et moderne. Verfasser: Joseph v. Würth Archivale: Kurzbiographie Umfang: 1 S. Datum: undatiert Archiv-Signatur: Astr.-NL-4.233
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Giovanni Battista Audiffredi (* 1714 - † 1794), Italienischer Dominikaner
geboren 2. Februar 1714 zu Saorge bei Nizza, ein Dominikaner und Bibliothekar in Rom ein gelehrter Kenner der Mathematik, Astronomie und Naturgeschichte. Wir haben von ihm außer mehreren bibliographischen Werken folgende astronomische Schriften:... mehr anzeigen
geboren 2. Februar 1714 zu Saorge bei Nizza, ein Dominikaner und Bibliothekar in Rom ein gelehrter Kenner der Mathematik, Astronomie und Naturgeschichte. Wir haben von ihm außer mehreren bibliographischen Werken folgende astronomische Schriften: Phaenomena Coelestia observata, Romae 1753-1756. Observationes fin risoria astronomicae, Rom 1762. Investigatio parallaxis solis, exercitatio Dadii Righi, Romae 1765. – Dimostrazione della stazione della cometa 1769, Roma 1770. Transitus Veneris ante solem observati Romae 6. Juni 1761, expositio, Romae 1762. Seine vorzüglichsten Arbeiten aber waren der alten Literatur und der Bibliothekarwissen-schaft gewidmet. Er starb den 3. Juli 1794. Quelle: Biographie universelle ancienne et moderne Verfasser: - Archivale: Kurzbiographie Umfang: 1 S. Datum: undatiert Archiv-Signatur: Astr.-NL-4.365
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Giovanni Battista Baliani (* 1582 - † 1666), Italienischer Mathematiker und Physiker
Genuesischer Senator, geboren 1586, gestorben 1666, ist Verfasser einer tiefen lateinischen Abhandlung de motu naturali corporum gravium, welches 1638 und vermehrt 1646 er-schien. Quelle: - Verfasser: Joseph v. Würth Archivale: Kurzbiographie... mehr anzeigen
Genuesischer Senator, geboren 1586, gestorben 1666, ist Verfasser einer tiefen lateinischen Abhandlung de motu naturali corporum gravium, welches 1638 und vermehrt 1646 er-schien. Quelle: - Verfasser: Joseph v. Würth Archivale: Kurzbiographie Umfang: 1 S. Datum: undatiert Archiv-Signatur: Astr.-NL-4.377
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Giovanni Maria de´ Bardi (* 1534 - † 1612), Italienischer Komponist und Dichter: Graf von Vernio
lebte gegen 1550 und war durch seine poetischen Talente und Mahler Kentniß ausgezeichnet. Quelle: - Verfasser: - Archivale: Kurzbiographie Umfang: 1 S. Datum: undatiert Archiv-Signatur: Astr.-NL-4.380 mehr anzeigen
lebte gegen 1550 und war durch seine poetischen Talente und Mahler Kentniß ausgezeichnet. Quelle: - Verfasser: - Archivale: Kurzbiographie Umfang: 1 S. Datum: undatiert Archiv-Signatur: Astr.-NL-4.380
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